BG17 besucht Denkmäler der NS-Erinnerungskultur

Am Dienstag, den 14.05.19, haben beide Geschichtsgrundkurse der BG17 einige Denkmäler der „NS-Erinnerungskultur“ besucht. Der Wandertag wurde von zwei Schülern der BG17a als Vortrag geplant und ausgearbeitet.
Los ging es um 9:45 Uhr. Wir trafen uns am Brandenburger Tor, wo es gemeinsam zum ersten Denkmal ging. Das erste Denkmal befand sich in der Nähe des Lp12, es handelte sich dabei um das Georg-Elser-Memorial. Georg Elser war der Mann, der beinahe Adolf Hitler getötet hätte.
Danach ging es weiter zur T4 „Euthanasie-Mord“-Gedenkstätte. Dieses Denkmal verdeutlich den schrecklichen Hass des NS-Regimes auf behinderte und sogenannte „lebensunwerte“ Menschen. Die Informationsquelle stellten diesmal nicht nur die präsentierenden Schüler dar, sondern auch die vor einer blauen Glaswand stehenden Informationstafeln. Neugierig schauten sich die Schüler die Bilder an und lasen sich die Texte durch.
Nach einiger Zeit ging es dann weiter für uns durch den schönen Tiergarten zu einem Sowjetischen Ehrendenkmal. Erst kürzlich wurde dort, am 8. Mai., das Jubiläum des Kriegsendes zelebriert. Dies konnten wir daran erkennen, dass immer noch viele Blumen und Kränze auf dem Denkmal lagen und standen. Nach einer kurzen Präsentation über das Denkmal durften die Schüler selber über das Gelände laufen und sich, bei größerem Interesse, belesen.
Nach dem Eintreffen der Schüler ging es durch den Park zum Reichstagsgebäude. Aufgrund der Anzahl der Touristen blieben wir als Gruppe lieber auf der anderen Seite der Straße stehen. Nach einigen interessanten Fakten ging es zu dem bereits sichtbarem „Sinti und Roma Denkmal“. Dieses Denkmal ist von einer Milchglaswand eingezäunt und in der Mitte befindet sich ein Wasserbecken mit schwarzem Boden. Das Denkmal soll an die ermordeten Sinti und Roma erinnern. Dort gab es auch die Möglichkeit sich selbst zu belesen.
Von dort aus führte ein längerer Fußweg zu unserem vorletzten Stopp - das Denkmal für die ermordeten Juden. Dieses bekannte Denkmal besteht aus unterschiedlich hohen und breiten Betonblöcken, es erinnert an den Holocaust. Auch hier haben wir einige Fakten vorgetragen und präsentiert.
Zum Schluss ging es zurück zum Brandenburger Tor, wo wir noch kleinere Sidefacts über den Standort „Brandenburger Tor“ nannten. Das Interesse der Schüler hielt bis zur letzten Station an und zum Schluss kam es auch noch zu einer kurzen Fragerunde. Insgesamt kann man sagen, dies war eine sehr informative Exkursion, die nicht nur von den Schülern geprägt wurde, sondern auch von den Informationstafeln, Bildern, Statuen, etc. Was uns auch sehr gefreut hat, war das Interesse der Schüler und das Durchhalten der Laufstrecken.

Luca Farkas & Vanessa Wacinski, BG17a