BG ETEM Linowsee 8.04. - 10.04. 2019

Wir, die Klasse AUO18b, waren vom 8. bis 10. April bei der Berufsgenossenschaft ETEM (Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse) in Linowsee.

Montag - Unsere Anreise begann um 10.30 Uhr am Wohnheim für Auszubildende. Wir wurden von einem grauen Bus abgeholt. Die Fahrt über die vielen Dörfer und sehr ländliche Gegend hat den einen oder anderen dann auch mal ermüden lassen, wenn nicht sogar schlafen. Als wir gerade Neuruppin passiert hatten, dachte ich mir langsam, dass wir ja irgendwann mal ankommen müssten. „Nur“ 20 Minuten später waren wir dann auch endlich angekommen… Mitten im Nichts … Egal, aussteigen und sehen was das Arbeitsschutzseminar bringen wird und was man gegebenenfalls Neues lernen wird. Es war gerade einmal 12.30 Uhr, wir haben unsere Schlüsselkarten für unsere Zimmer bekommen und waren bereits auf dem Weg zum Mittag. Das erste Seminar ging um 13.45 Uhr los - also entspannt essen.
Trotz des 3-Gänge-Menüs, wobei der Salat als Aperitif diente, waren wir um 12.50 Uhr schon fertig mit dem Mittag, und manche (mich eingeschlossen) hatten die Idee sich nochmal ein wenig schlafen zu legen bis das Seminar los ging. Als ich halb verschlafen beim Seminar ankam, stellte sich schon der recht frische Leiter vor. Sein Name lautet Christian Pieper.
An sich lässt sich sagen, dass das erste Seminar relativ flott von statten ging, daraufhin folgte eine kleine halbstündige Kaffeepause. Im Anschluss ging es wieder in den Seminarraum, um uns weiter anzuhören, was uns Herr Pieper über Gefahrenzeichen und Gefahrenstoffe zu erzählen vermochte. Nach den Seminaren gab es das Abendbrot und man hat den Abend gemütlich ausklingen lassen - ob das am See war oder z. B. auf dem Fahrrad - hing von jedem selbst ab.

Dienstag - Morgens weckte mich mein Wecker, damit ich rechtzeitig aufstehe. An diesem Tag haben wir viel über die persönliche Schutzausrüstung, Hautschutz und Erste Hilfe gelernt. Wir haben uns in einzelnen Gruppen jeweils einige Informationen erarbeitet und darauf folgend mit Visualisierungen, als auch kleinen „schauspielerischen“ Einlagen dargestellt (z.B. in der Ersten Hilfe die stabile Seitenlage). Der Nachmittag ging schnell vorüber, da wir uns mit persönlichen Schutzquellen auseinandergesetzt haben. Die Prävention von Unfällen spielt auch eine sehr wichtige Rolle in unserem Alltag. Wir sollten immer darauf achten, das wir unsere nötigen Schutzsachen tragen, und wenn wir diese in Sonderfällen nicht gestellt bekommen, dass wir dagegen vorgehen können.

Mittwoch - Nach dem Aufstehen mussten wir schnell unsere Taschen packen und das Zimmer räumen, da wir ja schon beim letzten Morgen angelangt waren. Dennoch saßen wir allesamt in dem Seminarraum um noch einmal gemeinschaftlich auszuwerten, wie wir das Seminar empfunden hätten. Alle waren sich einig, das dieses Seminar sehr gut war und uns viel gebracht hat. Wir werden in Zukunft umsichtiger mit den Gefahrenquellen umgehen. Nach dem Fotoshooting ging es gegen 11 Uhr wieder zurück mit dem Bus in Richtung Rathenow, wo wir knapp 2 Stunden später auch ankommen.
Alles in allem würde ich es auch als sehr gut bezeichnen, man sollte sich wenigstens darüber im Klaren sein, dass Unfälle und Gefahren überall lauern können und wir uns dagegen nur ausreichend schützen müssen sowie mit Vorsicht als auch Kenntnis über eine Maschine / Situation Unfälle minimiert werden können.

Von Till Möller und Alex Graw (AUO18b)